Handlungen
zur Kostenreduzierung der Druckluftkosten.
|


| |
Wer
erfasst schon, was der Kubikmeter Druckluft kostet. Man kennt den
Jahresbedarf an Strom des Gesamtbetriebes, weil man die Rechnung des
Energieversorgers vorliegen hat und dann kommen die Fragen:
Wie kann ich diese Druckluftkosten senken?
Wo gibt es Einsparpotentiale?
Speziell werde ich hierfür nur das Thema Druckluft behandeln.
Am Anfang ist es sehr wichtig eine Bestandsaufnahme der
Drucklufterzeugung, der Druckluftverbraucher und der Gesamtstromkosten zu
machen.
Nach den Ungewissheiten, die meistens bei nur theoretischen Werten
angezweifelt werden, wurden elektrische Zähler installiert. Gesondert
wurde in der Hauptdruckluftleitung, an der Verdichterstation, ein
Druckluftzähler, welcher die aktuelle Verbrauchsmenge sichert, montiert.
Nun konnte man anfangen, die Messwerte zu protokollieren.
|
|

| |
 |
 |
|
| |
Elektrischer Zähler |
Druckluftzähler |
|

|
Als erstes wurde an einem Wochenende, wo
Produktionsstillstand war, eine Messung der Leckagen
durchgeführt. Alle Druckluftleitungen wurden geöffnet,
die Verdichteranlage eingeschaltet und die Uhrzeit und
die Strom- und Druckluftzähler notiert. Vor
Produktionsanfang wurden alle Werte abgelesen und
ausgewertet. Nun hat man die Werte für Leckagen die man
stündlich mit finanziert, Euros die man so einfach in
die Luft schleudert.
Erstaunt war man darüber, dass dies über
36% der gebrauchten Druckluftmenge ausmachte. Sofort
wurde versucht, diese Leckagen zu beseitigen, aber dies
ist und wird ein Thema bleiben für die Zukunft, man muss
halt nach besseren Materialien bzw. nach anderen
Lösungen suchen. Man kann diesen Wert versuchen auf 10%
Verlustleistung zu bringen, aber die Wirtschaftlichkeit
zwischen Rentabilität und Verlust sollte betrachtet
werden.
Druckluftanlagen werden immer Leckagen aufweisen, nur
sollte man dies fortwährend checken. |
|


|
Nach diesem
Schritt wurde eine erneute Wochenendmessung
durchgeführt, Ergebnis dieser Messung, Leckagen auf 7%
gesenkt!
Nun war man
hellhörig geworden und wollte noch mehr sparen, weil
auch der Strompreis immer teurer wurde.
Man kam zu
der Überlegung und zu der Frage, brauche ich eigentlich
für den sicheren Produktionsablauf 8-10bar Druckluft,
oder kann ich diesen senken. Die meisten pneumatischen
Steuerungen und auch die Pneumatikzylinder sind für
einen Druck von 6bar ausgelegt. Warum arbeiten wir noch
immer mit 10bar? Die mechanischen Druckschalter waren zu
grob um den Druckluftenddruck in 0,1bar Schritten zu
senken, also bauten wir diese Druckschalter auf
Drucksensoren um, wo man leicht diesen Druck einstellen
kann. Diese Druckniveausenkung wurde nun gemacht (0,1bar, weil es
keine Produktionsausfälle und Betriebsstörungen geben
durfte) bis sich der Wert, von 6,5bar Einschaltdruck und
7,5bar Ausschaltpunkt als optimal herausstellte. Nun
begann man wieder die Messwerte zu notieren und
auszuwerten.
Es
kann immer wieder eintreten, dass diverse Maschinen mit dem
Betriebsdruck von 6,5 - 7,5bar auf Störungen gehen. Grund ist
meistens eine nicht genau ausgelegte Größe der Pneumatikbauteile
und deren Zylinder. Nun sollte man genau erwägen, was preiswerter
ist, Umbau der Maschinen und deren Verbraucher, oder eine
Druckerhöhung eigens an der Maschine bzw. an der Anlage. Wir haben
uns für eine so genannte Insellösung entschieden um den
Betriebsdruck konstant auf 7bar zu halten. |
|




|
Durch
Druckabsenkung von 10 bar auf 8 bar konnten die Kosten
der Drucklufterzeugung reduziert werden.
Eine
gute Auswertung ergibt dann die spezifische Leistung in
kW (m³/min.). Liegt die spezifische Leistung über
6,5kW(m³/min.) sollte man die Druckluftanlage weiter
optimieren um die Druckluftkosten weiter zur reduzieren.
|
|

Hier geht
es weiter mit der Kostenreduzierung



Citro Plus ist als
Grapefruit-Kern-Extrakt bekannt geworden. Als Nahrungsergänzungsmittel
zertifiziert und wird zum Beispiel in Tabletten-Form vertrieben.
|