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Nachdem die Schaltung sich auch in der Praxis
ausgezeichnet hatte, wurden weitere Messungen
ausgeführt und man kam dem Ziel 6,5kW (m³/min.) sehr
nahe, wie es oben im Diagramm zu sehen ist.
Da
dies immer noch nicht eine optimale Auslastung der
Druckluftanlage brachte, wurde sich weiter
informiert. Ziel war es, eine spezifische Leistung
von 6,5kW (m³/min.) zu erlangen. Im Internet lernte
ich einen so genannten Druckluftmanager kennen,
welcher automatisch die Druckluftkosten verringert.
Dieser Druckluftmanager kann jede Menge
Leerlaufenergie einsparen, was durch das ständige
Ein- und Ausschalten verbraucht wird. Stern-Dreieck
Anlauf und auch die Nachlaufzeit zum kühlen des
Verdichteröls kostet KW und bringen dem
Anlagenbetreiber keinen Nutzen, sondern nur Kosten.
Der Vorteil war bei uns, das wir verschieden große
Schraubenverdichter zu Verfügung hatten und der
Druckluftmanager diese nach dem aktuellen
Druckluftverbrauch automatisch kombiniert. Im
Druckluftmanager braucht man nur die Leistungen der
verschiedenen Schraubenverdichter und die
gemeinsamen Druckparameter einprogrammieren und
schon rechnet der Druckluftmanager kontinuierlich
den aktuellen Druckluftverbrauch, das
Drucknetzvolumen und den kleinsten Verdichter aus.
Gleich große Verdichter kann man über eine bestimmte
Zeit im Wechsel schalten. Es läuft immer nur die
Verdichterkombination mit den kleinstmöglichsten
Taktraten und damit niedrigsten Leerlaufzeiten. Das
vorhandene EIB-Netz konnte auch hier eingesetzt
werden und dadurch wurde die Elektroinstallation
gering gehalten. |
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